Die Fußbodenheizung ist seit langem als überlegenes System zur Raumbeheizung bekannt. Sie sorgt nicht nur für die gewünschte Raumtemperatur, sondern gewährleistet zudem ein optimales Raumklima und gleichmäßige Temperaturverteilung. Dennoch kommt es durch u.a. Diffusionen (Sauerstoffeintragung) zu Korrosionen in bestehenden Heizungsanlagen.
Immer wieder kommt die Frage, wie auch heute bei einem geführten Telefonat mit einem Kunden.”Ich habe eine Fußbodenheizung mit Kunststoffrohren. Als die ersten Betriebsunterbrechungen durch Verschlammung festgestellt wurden, riet mir ein anderer Heizungsfachmann zum Einbau einer Systemtrennung mittels Wärmetauscher.”
Ist dies richtig? Ja und doch NEIN, solange sich nach dem Wärmetauscher auf der Fußbodenseite noch korrosionsfähiges Material befindet wie z.B. Zuleitungsrohre aus Eisen, Pumpengehäuse aus Grauguß, normale Ausdehnungsgefäße oder Fußbodenheizungsverteiler aus Stahl. Die Sekundärseite (Fußbodenheizungsseite nach dem Wärmetauscher) darf nur aus nicht korrosivem Material bestehen. Wo dies nicht möglich ist, wird der Eisenanteil in kürzester Zeit durch Korrosion zerstört werden.
Weitere interessante Informationen zu diesem spannenden Thema sowie die Lösung erhalten Sie hier:
Filed under: Fussbodenheizung
Trackback Uri

Bei meiner Fußbodenheizung ist ein Heizkreis für ein Zimmer ist offensichtlich nicht durchlässig.
Bei der Installation wurde das Kunststoffrohr über eine Messingkupplung verlängert. Ich vermute, dass an dieser Stelle der Durchfluss nicht funktioniert. Gibt es eine Möglichkeit den Heizkreis wieder durchlässig zu machen? Vielen für Ihre Mithilfe.
Lothar
Vielleicht fehlt stimmt ja der Heizungsdruck nicht? S.K.
Hallo Lothar,
ich vermute das das Problem am Ventil des Fussboden-Heizkreisverteilers steckt. Einfach zu und wieder aufdrehen bzw. den einzelnen Heizkreis einfach mal mit Wasser durchspülen, dann siehst Du was passiert. Dazu alle anderen Heizkreise schließen. Die MESSINGKUPPLUNG scheidet m.E. als Ursache zu 99,99% aus.
Gruss Herbert Uhlmann